Henry 2 Half-Ironman binnen 13 Tagen

Dienstag, 4. August 2009 |  Autor: Josef

Beim Steelhead Ironman 70.3 in Michigan (USA) landete der Jenaer Triathlonprofi Henry Beck auf dem 13. Rang. Über 1800 Sportler waren an den Start gegangen. Nach Kalifornien war es bereits der zweite Halbironman innerhalb von 13 Tagen für den Sportstudenten der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität. “Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis”, sagte Henry Beck, der sich nun zunehmend auf die Weltmeisterschaft am 14. November in Florida (USA) vorbereitet. (otz)

“Ein guter 13. Gesamtplatz ist heute beim 2.Halbironman innerhalb von 13 Tagen heraus gekommen. Damit bin ich ganz zufrieden nach all den Ereignissen der letzten Wochen. Mit der 7. Schwimmzeit bin ich aus dem Wasser gekommen und konnte einen guten 40er Schnitt hinlegen.
Doch schon seit Beginn der Radstrecke machte mir die Nahrungsaufnahme große Probleme. Es wollte einfach nichts in meinen Magen. Und so habe ich gerade mal einen halben Riegel, 4 Gels und 2 Liter Flüssigkeit auf dem Rad zu mir genommen. Viel zu wenig! Dazu kam ein Schleicher im Vorderrad bei Kilometer 60, der meine Stimmung keineswegs positiv beeinflusste. Glücklicherweise habe ich von meinem Sponsor, dem Fahrrad-Konsum in Schleusingen, ein spezielles Pannenspray bekommen. Das hat mich heute gerettet. Man sprüht das in den Reifen vorm Wettkampf und falls ein Loch in den Reifen kommt, setzt es das Pulver zu. Dabei verliert man zwar etwa 3 bar Luftdruck, kann aber weiter fahren. Vielen Lieben Dank an den Fahrradkonsum!
Und dann ging ab 75 km fast gar nichts mehr. Mir fehlte einfach die Energie. So nahm ich Tempo raus um nicht voll Krachen zu gehen.
Auf Platz 11 ging es zum Laufen. Hier wurde es auch nicht besser mit der Nahrungsaufnahme. Und so fehlte mir einfach der Sprit im Tank. Die 1:31 h sind nicht gerade gut, aber ich habe wieder viel Erfahrung gesammelt und weiß was ich bis zur WM noch tun muss. Ja und so ist halt der Triathlon: Vom Körper her habe ich mich super gefühlt doch mein Magen wollte heute einfach nichts haben. Erst 5 Stunden nach dem Rennen habe ich wieder etwas Warmes essen können! Lustig war, dass ich Schleusinger getroffen habe, die in Michigan leben und Helfer beim Triathlon waren.” (www.henry-beck.de)

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Thema: Wettkampfberichte

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