Nachtrag Regionalliga Storkow
Samstag, 25. Juli 2009 | Autor: Josef

Jena. (tlz) Beim Triathlon in Storkow bei Berlin, der dritten Station der zur Regionalliga Ost zählenden Serie, gewann zwar der Jenaer Hubert Hammerl in 1:58,07 Stunden über die 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und die anschließenden 10 km Laufen (die TLZ berichtete), aber die Probleme im Team häufen sich.Die durch Krankheit und Verletzungen geschwächte Mannschaft, musste kurz vor dem Wettkampf auch noch den Rücktritt des Teamkapitäns Stefan Hochstein wegstecken. “Es sind private und berufliche Gründe, die mich nach einer langen und schönen Karriere dazu bewogen haben, einen Schlussstrich zu ziehen”, so der Zweite der Sprinttriathlon Weltmeisterschaft in der AK 25 von Hamburg 2007. “Das tut mir persönlich sehr leid, weil Stefan genau der Richtige für diesen Job war”, sagt Hammerl. Wer die Nachfolge antreten wird, ist noch unklar.
Das Jenaer Rad´n Roll Triathlon Team konnte bei keinem der drei bisherigen Bewerbe in voller Stärke antreten. Auch für den letzten noch anstehenden Wettkampf am 22. August in Schneeberg (Sachsen) müssen die beiden bisher Schnellsten, Hubert Hammerl und Frank Schindler, absagen. Hammerl bereitet sich in Kanada auf den Ironman am 30. August vor und Schindler ist beruflich unabkömmlich.
“Wir müssen uns künftig verstärken, das hat dieses Jahr sehr deutlich gezeigt. Wir stellten am Sonntag zwar den Sieger, aber der nächste von uns war erst an Stelle 24″, sagt Hauptsponsor Sven Heitmann. Mit Lars-Erik Fricke (HSV Weimar) und Thomas Peto (SV Halle) stehen zwei Jenaer ganz oben auf der Wunschliste. Fricke, der eben sein Sportstudium abgeschlossen hat, gewann die zweite Station der Regionalliga Ost in Falkenstein und Peto, der Duathlon Spezialist, lief letzten Sonntag an sechster Stelle über die Ziellinie – nur etwas mehr als drei Minuten hinter Hammerl.”Wir bleiben unserer Linie treu und werden auch weiterhin keine auswärtigen Athleten einkaufen. Unser erklärtes Ziel ist es, nur Triathleten zu verpflichten, die hier leben und trainieren”, so Heitmann. Jena ist immerhin eine Triathlon-Hochburg mit einem starken Nachwuchs rund um Trainer Klaus-Peter Justus. Um allerdings für Severin Teschner und Robert Röder aus dem hiesigen Sportgymnasium interessant zu werden, müsste das Team zumindest in die zweite Liga aufsteigen. “Die Wettkampfstrecken in der dritten Liga sind für die jungen Athleten noch zu lange”, so Trainer Justus. Daher starten Teschner und Co. weiterhin für Mannschaften aus anderen Bundesländern und kurioserweise eine Liga höher als die Älteren und routinierteren Athleten wie Hammerl und Fricke. Und das sehr erfolgreich, wie ein zehnter Platz letzten Sonntag von Robert Röder in Schwerin gezeigt hat.
Allerdings wird es mit einem Aufstieg im ersten Jahr nach der Neugründung nichts werden. Die Jenaer stehen aktuell an fünfter Stelle und nur eine von den 17 Mannschaften wird aufsteigen. “Wir probieren es im nächsten Jahr wieder”, so Vereinsvorsitzender und Initiator Timo Jahn, der immerhin den Österreicher Hubert Hammerl im Jahr 2006 an den Verein binden konnte. “Selbstverständlich starte ich auch nächstes Jahr wieder in der Regionalliga. Für mich ist das ein guter Ausgleich zur Langstrecke und hier kann ich wenigstens auch gewinnen”, sagt Hammerl.
Das Jenaer Rad´n Roll Triathlon Team konnte bei keinem der drei bisherigen Bewerbe in voller Stärke antreten. Auch für den letzten noch anstehenden Wettkampf am 22. August in Schneeberg (Sachsen) müssen die beiden bisher Schnellsten, Hubert Hammerl und Frank Schindler, absagen. Hammerl bereitet sich in Kanada auf den Ironman am 30. August vor und Schindler ist beruflich unabkömmlich.
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Wir müssen uns künftig verstärken, das hat dieses Jahr sehr deutlich gezeigt. Wir stellten am Sonntag zwar den Sieger, aber der nächste von uns war erst an Stelle 24″, sagt Hauptsponsor Sven Heitmann. Mit Lars-Erik Fricke (HSV Weimar) und Thomas Peto (SV Halle) stehen zwei Jenaer ganz oben auf der Wunschliste. Fricke, der eben sein Sportstudium abgeschlossen hat, gewann die zweite Station der Regionalliga Ost in Falkenstein und Peto, der Duathlon Spezialist, lief letzten Sonntag an sechster Stelle über die Ziellinie – nur etwas mehr als drei Minuten hinter Hammerl.”Wir bleiben unserer Linie treu und werden auch weiterhin keine auswärtigen Athleten einkaufen. Unser erklärtes Ziel ist es, nur Triathleten zu verpflichten, die hier leben und trainieren”, so Heitmann. Jena ist immerhin eine Triathlon-Hochburg mit einem starken Nachwuchs rund um Trainer Klaus-Peter Justus. Um allerdings für Severin Teschner und Robert Röder aus dem hiesigen Sportgymnasium interessant zu werden, müsste das Team zumindest in die zweite Liga aufsteigen. “Die Wettkampfstrecken in der dritten Liga sind für die jungen Athleten noch zu lange”, so Trainer Justus. Daher starten Teschner und Co. weiterhin für Mannschaften aus anderen Bundesländern und kurioserweise eine Liga höher als die Älteren und routinierteren Athleten wie Hammerl und Fricke. Und das sehr erfolgreich, wie ein zehnter Platz letzten Sonntag von Robert Röder in Schwerin gezeigt hat.
Allerdings wird es mit einem Aufstieg im ersten Jahr nach der Neugründung nichts werden. Die Jenaer stehen aktuell an fünfter Stelle und nur eine von den 17 Mannschaften wird aufsteigen. “Wir probieren es im nächsten Jahr wieder”, so Vereinsvorsitzender und Initiator Timo Jahn, der immerhin den Österreicher Hubert Hammerl im Jahr 2006 an den Verein binden konnte. “Selbstverständlich starte ich auch nächstes Jahr wieder in der Regionalliga. Für mich ist das ein guter Ausgleich zur Langstrecke und hier kann ich wenigstens auch gewinnen”, sagt Hammerl.


