Radtuning-Wie man sein Rad schneller macht!
Dienstag, 19. Mai 2009 | Autor: Josef
Jeder kennt sie, ob Triathlet oder Radsportler, cool aussehende Aero-Wheels, das Schmuckstück am Fahrrad. Das Gräusch der Carbon Felgen im Wind ist ein Hochgenuss, doch sie sind oftmals nicht ganz billig und sind meist das Teuerste am Rad. Doch sehen diese Aero-Laufräder nur gut aus oder bringen sie wirklich was? JA-denn die Laufräder sind das wichtigste Material am Rad, welches eine höhere Geschwindigkeit ermöglicht. Das Gewicht der Laufräder und deren Aerodynamik haben einen großen Einfluß auf die Renngeschwindigkeit, da sie das rotierende Element am Rad sind. Die aerodynamischste Variante, wie auf dem Foto links zu sehen(Tomsbikecorner.de), sind hohe Profilfelgen mit wenigen Speichen. So hat der Wind weniger Angriffsfläche–>bei 40mk/h muss man mit einem aerodynamisch optimierten Laufradsatz wie z.B. den Xentis fast 40Watt weniger leisten für die gleiche Geschwindigkeit. Kraft, die man für einen schnelleren Radsplit oder für den abschließenden Lauf verwenden kann.
Neueste Studien zeigen, dass die Anzahl der Speichen nicht die entscheidende Rolle spielen. Vielmehr kommt es auf die Materialbeschaffenheit, Gewicht und Stabilität an. Welche Laufräder für einen am Besten geeignet sind, hängt ganz vom Streckenprofil ab.
Der Einsatz eines Aero-Laufrades mit Schlauchreifen verbesser die Aerodynamik von 2-4%.
Die Funktionsweise hat man sich von der Natur abgeschaut, genauer gesagt von den Vögeln. Durch die Form und Profil kommt es beim heranströmenden Wind zu weniger Luftverwirbelungen, welche die Fahrgeschwindigkeit bremsen.
Bei Berg Marathons, bergigen Triathlons und Bergzeitfahren sieht man selten Hochprofilfelgen, die oft etwas schwerer sind zugunsten der Aerodynamik. Hier kommt es nur auf Stabilität und wenig Gewicht an wie z.B. bei den hervorragenden Laufrädern von Lightweight. Auf flachen Strecken spielt das Gewicht eher eine untergeordnete Rolle. Hier gilt es nur ein Maximum an Aerodynamik herauszuholen. Deswegen sind hier Scheibenrad hinten und Aerolaufrad vorne gefragt. Allerdings muss man gerade als Triathlet bedenken, dass man nicht nur am Rad “Aerodynamik” dreht. Denn für die Renngeschwindigkeit spielen noch andere Faktoren eine Rolle.
(Quelle Foto: www.xentis.com)


