Teil 3 – Tipps für die Wettkampfernährung

Sonntag, 29. März 2009 |  Autor: Josef

Egal weiche Leistungsklasse, ob Breitensportler, Quereinsteiger oder Profi, für Alle ist die Ernährung vor und im Wettkampf maßgeblich am Erfolg beteiligt. Hier ein paar Tipps, was du unbedingt beachten solltest!

 

In der Taperingsphase, speziell in den letzten 3 Tagen vor einem Wettkampf, ist das Ziel die Glykogenspeicher maximal zu füllen. (durch intensives Training wurden vorher die Speicher restlos geleert)Deswegen sollte jeder Sportler in der Zeit vor dem Tag X sich sehr kohlenhydratbewusst ernähren, sich aber auch nicht mästen. Dabei ist darauf zu achten, dass die aufgenommenen Nahrungsmittel einen hohen GI(Glykämischer Index-hohe Nährstoffdichte)haben und wenn möglich ballastoffarm sind. Bei vielen Wettkämpfen ist es Tradition, dass am Tag zuvor eine Pastaparty stattfindet. Diese Art der Kohlenhydratmast ist dann nicht immer förderlich, denn die Speicher müssen zu diesem Zeitpunkt schon richtig gefüllt sein.
Was am Wettkampfmorgen am Besten ist, ist sehr individuell und auch davon abhängig, wie viel Zeit noch bis zum Wettkampf ist. Es hat sich bewährt, dass man 2-3h vorm Wettkampf das letzte Mal etwas Richtiges isst, ich esse z.B. gerne helle Brötchen mit Honig. Auf gar keinen Fall sollte man nüchtern starten, auch wenn vor Nervosität kein Hunger zu spüren ist. Aber man sollte auch nicht mehr als 500kcal zum Frühstück zu sich nehmen. Wichtig ist schon vor dem Wettkampf das man immer wieder regelmäßig kleine Schlückchen trinkt, vorzugweise Iso.

Während des Wettkampfes
Da beim Schwimmen, die Nahrungsaufnahme nur schwer möglich ist, muss unser Körper 1-1,5h (oder auch länger :-) ) ohne jegliche Aufnahme von Energie auskommen. Erst auf dem Rad ist es uns möglich uns zu versorgen-doch halt! -bitte nicht sofort mit der Aufnahme beginnen. Der Organismus muss sich erst auf die veränderten Bedingungen einstellen. So sollte man mit dem Trinken nach ca. 10min auf dem Rad beginnen. Das Trinken sollte immer-auch ohne Durstgefühl-in Abständen von 10-15min erfolgen. Schon bei 3% Flüssigkeitsverlust kommt es zum Leistungsabfall (bei 6-10% kommt es schon zu erheblich Störungen der Koordination bis hin zum Zusammenbruch) Die Zufuhr eines Gels, Riegels, Banane o.ä. empfiehlt sich erst nach 45min-1h. Wichtig ist auch, dass man sich immer festen Ernährungsplan macht, wie viel man jede Stunde essen und trinken sollte und auch muss. Es wäre doch schade, wenn man körperlich gut vorbereitet ist und dann durch falsche Ernährung sich ein gutes Ergebnis vermasselt. Das zeigt, dass die Ernährung genauso wichtig ist, wie die physische Vorbereitung, besonders auf der Langdistanz.

(Quelle Foto: www.tour-magazin.de)

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Thema: Ernährung&Sportmedizin

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