NADA arbeitet enger mit Nachbarländern zusammen

Donnerstag, 19. März 2009 | Autor: Josef

“Die Dopingbekämpfung muss grenzüberschreitend erfolgen”

Die Anti-Doping-Organisationen Deutschlands, Frankreichs, Österreichs und der Schweiz haben eine enge Kooperation in der Dopingbekämpfung beschlossen. In Zukunft wollen die vier Organisationen in der Prävention, bei Rechtsfragen, bei Dopingkontrollen und in der Forschung vermehrt partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Seit der neue Welt-Anti-Doping-Code zum 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, verlangen viele der neuen Bestimmungen von den nationalen Anti-Doping-Organisationen mehr organisatorischen und administrativen Aufwand vor allem bei der Planung und Durchführung von Kontrollen, aber auch bei der Information und Prävention. Die Anti-Doping-Organisationen Deutschlands, Frankreichs, Österreichs und der Schweiz haben anlässlich eines Vier-Länder-Treffens in Ittigen/Schweiz schriftlich vereinbart, in der Dopingbekämpfung enger zusammenzuarbeiten.

„Sport findet grenzüberschreitend statt. Damit muss auch die Bekämpfung des Dopings grenzüberschreitend erfolgen“, sagte Armin Baumert, der Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA). „Wir freuen uns auf den intensiven Austausch und eine engere Zusammenarbeit der vier Länder“.

Neben der Koordination im Kontrollbereich und bei den Ausnahmegenehmigungen zu therapeutischen Zwecken soll die Zusammenarbeit auch in den Bereichen Prävention, Recht und Forschung erfolgen. Im Bereich der Information und Prävention sollen zum Beispiel Lehrmittel ausgetauscht und gemeinsam entwickelt werden. So werden bereits in diesem Jahr im Bereich des e-Learnings neue Produkte gemeinsam ausgearbeitet.

Alle Seiten sollen von dieser Zusammenarbeit profitieren. Insbesondere werden gemeinsame Strategien, Modelle und Abläufe zur Umsetzung der internationalen Bestimmungen entwickelt oder gemeinsame Stellungnahmen gegenüber internationalen Sportverbänden und anderen internationalen Partnern angestrebt. Zu diesem Zweck wollen die vier Partner Informationen, Materialien und Fachpersonal austauschen. (http://www.nada-bonn.de/)

Thema: Ernährung&Sportmedizin | Beitrag kommentieren

Armstrong: “Contador muss noch lernen”

Donnerstag, 19. März 2009 | Autor: Josef

 

Lance Armstrong hat Jungstar Alberto Contador Nachhilfe in mentalem Training angeboten. “Es ist offensichtlich, dass er noch lernen muss”, sagte er in einem “L’Equipe”-Interview.

Der siebenmalige Toursieger Lance Armstrong hat Jungstar Alberto Contador Nachhilfe in mentalem Training angeboten.

 

 

Thema: Sport aus aller Welt | Beitrag kommentieren

Kohlenhydrate überbewertet

Donnerstag, 19. März 2009 | Autor: Josef

Kohlenhydrate wichtig, aber sie bilden nicht die Grundlage

Jeder von uns weiß, wie wichtig Kohlenhydrate für uns sind, gerade in Vorbereitung auf Wettkämpfe oder im Wettkampf. Das Thema der Kohlenhydrate hat viele Hersteller dazu bewogen, neue Produkte zu entwickeln, die eine Mehraufnahme von Kohlenhydraten garantieren. Doch wie sollte die Ernährung von uns Sportlern aussehen, speziell in der Trainingszeit? (Übrigens gilt das auch für “normale” Menschen :-)

Viele kennen die Nahrungspyramide und haben sie noch vor Augen, mit den Kohlenhydraten ganz unten, sie bilden die Basis und an der Spitze Süßigkeiten und Fette. Doch dieses Wissen ist schon veraltet und ist mehrere Jahrzehnte alt. Viele wissen es nicht, aber die damalige Studie wurde von Nestle in Auftrag gegeben! :-) Um sich gesund, ausgewogen und bewußt zu ernähren und seinen Körper mit allen Nährstoffen zu versorgen, die er im Trainingsprozess braucht, reicht es nicht oder ist es besser nicht nur große Berge von Nudeln zu verschlingen.

Eiweiße haben neue Rolle

Die Basis unserer Ernährung sollte nun aus Obst und Gemüse bestehen. An 2. Stelle findet man nun die Eiweiße, die für die Bildung und Wiederherstellung aller Zellen und somit für den Muskelaufbau, für Bildung von Hormonen und Enzymen, fürs Immunsystem, für Sehnen, Bänder, Haare verantwortlich sind.
Erst jetzt kommen die Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Kartoffeln etc.). Wie gesagt, diese Pyramide ist nur im normalen Training und Alltag zu empfehlen. In der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung muss man sich schon etwas anders ernähren, aber dazu später mehr. An vorletzter Stelle stehen die Fette, die vorwiegend aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen sollten, die meist in pflanzlichen Produkten enthalten sind. Die Spitze bleibt gleich, Süßigkeiten wie z.B. Chips und Schokolade sind nicht verboten, sollten aber nur sehr wenig zu sich genommen werden.

Thema: Ernährung&Sportmedizin | Beitrag kommentieren